Cookies…

Seit dem 25. Mai diesen Jahres gibt es kaum noch eine Internetseite, bei der man nicht aufgefordert wird, seine Einwilligung zum Setzen von Cookies zu geben. Dabei hat die Datenschutzgrundverordnung in erster Linie gar nichts mit Cookies zu tun. Denn das Thema wird erst mit der ePrivacy Regulation relevant.

Nach meiner Auffassung betrifft die Einwilligung nur die Drittanbieter-Cookies und die Cookies, die der Webseitenbetreiber selbst oder regelmäßig über die Agentur auswerten lässt, welche Präferenzen der Nutzer hat und wie er surft. Die Session-Cookies sind m.E. gar nicht von der Einwilligungspflicht umfasst, da sie bei interaktiven Seiten erforderlich sind, damit sich die Seite merkt, was man gemacht hat. Kaufen Sie mal was online ein und stellen Sie „alle Cookies zulassen“ aus, dann ist der Warenkorb leer, auch wenn Sie was angeklickt haben…

Der Widerruf der Einwilligung bedeutet letztlich, aktiv zu werden und seine Einstellungen im eigenen Browser zu ändern, also anders als bei dem „normalen“ Widerruf, bei dem der Verantwortliche tätig werden muss.

Und eines ist noch wichtig: Cookies können keine Viren übertragen. Das liest man leider sehr selten.

Stephanie Iraschko-Luscher

27.06.2018

MGDS – Ihre Unternehmensberatung für Datenschutz in Hamburg